Schützenfest 2011

Termine

Keine Termine
Verein

Auszug aus der Chronik

Am 8.12.1913 wurde nach vorbereitenden Arbeiten die Schützengilde Thedinghausen gegründet.

Auf der 1. Generalversammlung im Januar 1914 beschlossen die Mitglieder einen jährlichen Beitrag von 5 GM (Goldmark).Bereits im März desselben Jahres wurde der Bau des 1. Schießstandes für 8.500 GM beschlossen.  Die weitere Entwicklung wurde durch den 1. Weltkrieg unterbrochen.Nicht unterbrochen waren die zu zahlenden Zinsen für das angeliehende Kapital von 8.500 GM in Höhe von ca. 1.500 GM. Mit der Tilgung dieser Summen wurden die überlebenden Mitglieder 1918 konfrontiert. Diese leisteten Sonderzahlungen und so blühte die Gilde wieder auf.Der 1. Winterball und das 1. Schützenfest wurden 1919 gefeiert.Unter der dann folgenden Inflation litt auch das Vereinsleben. Wurden im September ein jährlicher Beitrag von 30 Mark beschlossen, so wurde dieser im April 1923 auf 1000 Mark angehoben und weitere 2 Monate später bereits auf 3000 Mark angepasst.Von 1931 bis 1948 liegen leider keine Aufzeichnungen mehr vor.Nach der Währungsreform 1948 normalisierte sich wieder das Leben und so war es ganz natürlich, das ehemalige Vorstandmitglieder wieder zu einer Mitgliederversammlung einluden, um das Vereinsleben zu aktivieren.Der 2. Schießstand, der 1933 gegenüber der Gastwirtschaft "Zum Adeligen Holze" entstanden ist, war 1949 nicht mehr nutzbar. So wurde jeweils zu den Schützenfesten auf der Witte´schen Weide (das Gebiet von der Poststraße bis zum Parkplatz an der Syker Straße) eine provisorische Schießanlage aufgebaut.Dieses jährliche Provisorium sollte 1956 ein Ende haben. Der amtierende König Heinrich Henke verpachtete der Gilde einen Platz für den Bau eines Schießstandes. Auf dieser Basis ist das heutige Vereinsheim entstanden.Die jährlichen Beiträge für Vollmitglieder haben sich wie folgt entwickelt:

1949    =      6,-- DM
1955    =    10,-- DM
1962    =    24,-- DM
1972    =    30,-- DM

 

Die Schützengilde Thedinghausen hatte sich bereits 1969 zum mitgliederstärksten Verein im Bezirksschützenverband "Grafschaft Hoya" von 75 angeschlossenen Vereinen entwickelt!Beim Schützenfest 1972 wurden die Übergabe Feierlichkeiten des Amtes Thedinghausen (politische Enklave des Landkreises Braunschweig seit 292 Jahren) seinerzeit bestehend aus den Orten:
Ahsen-Oetzen, Holtorf-Lunsen-Werder, Dibbersen-Donnerstedt-Horstedt, Thedinghausen, Emtinghausen, Eißel und Bahlum dem Landkreis Verden angeschlossen.Die Bindungen zum alten Landkreis Braunschweig sollten jedoch weiter bestehen und so vereinbarte 1973 die Gilde eine Partnerschaft mit dem Schützenverein Vechelde.Eine weitere Anpassung der jährlichen Beiträge auf DM 40,-- wurde 1977 vorgenommen.1986 reifte der Plan für den Bau der Schießsportanlage und einer Mehrzweckhalle. Nach den Berechnungen betrugen die Baukosten ca. DM 200.000,-- , wobei die Mitglieder erhebliche Eigenleistungen in Höhe von ca. DM 100.000,-- zu erbringen hatten. Die Mitglieder stimmten diesem Vorhaben zu und waren auch mit einer Beitragserhöhung auf jährlich DM 60.-- und einer Einmalzahlung von DM 150.-- pro Vollmitglied einverstanden.

Dank der Weitsichtigkeit der Vereinsführung und der tatkräftigen Mithilfe vieler Mitglieder konnte rechtzeitig zum 75jährigen Bestehen eine hervorragende Anlage mit einer vielseitigen Nutzung den Mitgliedern und Gästen präsentiert werden.